Hallo! Von allen Feiertagen war für mich dieser hier schon immer der verhassteste. Ich kann gar nicht so genau erklären wieso. Es ist einfach so. Nichts zu unternehmen, meistens üsselig. Anders aber heute. Die Sonne scheint, ich komme gut voran mit meinem Ferienprogramm und so revidiere ich meine Meinung. Dinge können sich schließlich ändern.

Ich starte diesen Eintrag mit dem Freitags-Füller # 314

Hier sind meine Ergänzungen:

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1.  Die einzig wahre Liebe ist die zu den Kindern. Das heißt aber nicht, dass man unkritisch sein sollte, im Gegenteil, ich neige dazu, meine immer stärker zu kritisieren als andere 🙁

2. Schwächen zu haben, das ist total normal . Schwächen zuzugeben und darüber auch noch zu lachen, das ist großartig.

3.  Zur Verstärkung  braucht man Freunde. Die bestärken, stärken, helfen. Sind da, wenn man sie braucht. 

4.   Wir machen hier kein Osterfrühstück. Schließlich habe ich Eierallergie….

5.   Aktuell nähe ich am liebsten Jerseystoffe.

6.   Woran  erkennt man gute oder schlechte Menschen. Es gilt hier doch immer noch Regel 1: Höre auf dein Bauchgefühl.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf activity, morgen habe ich Dirk eingeplant (50 Jahre sind kein Pappenstiel, mein Gutester!) und Sonntag möchte ich in den nächsten Geburtstag feiern!

Puh, den fand ich schwierig heute. Aber dann schreibe ich doch meist, was mir in den Sinn kommt, und überdenke es nicht. Ich denke eh meist beim Handeln oder Tun. Schon immer bewunderte ich Menschen, die sich hinsetzen, um nachzudenken. Ich kann das nicht. Ich denke beim Tun. So entstehen die meisten Ideen für Projekte beim Irgendetwastun. Während ich ja diese Woche für Zeit und Körpereinsatz beim diesjährigen Großreinemachen investiere, habe ich die tollsten Ideen und dann mache ich Notizen, damit ich das nicht vergesse.

Wie ich ja bereits berichtete, mist ich nicht nur aus, sondern nutze das Ausmisten dazu, auch ordentlich sauberzumachen. Begonnen hat der Wahnsinn im Schlafgemach.

(Ausmisten Tag 1)

Mein Schrank, der ist schon ziemlich groß, birgt nicht nur Anziehsachen, sondern Berge von Stoff, Staubsauger, Lappen, Schuhe und Stiefel, Taschen, Handtücher, Bettwäsche und Schals, und und und…. Eine etwas unaufgeräumte Schranksituation und Sachen und Klamotten, von denen ich mich nicht trennen kann, bewogen mich dazu, ALLES auszuräumen, und dann in den supersaubergemachten Schrank DIE HÄLFTE wieder hineinzuräumen. Das war gut. Es gab drei Haufen: behalten, Flohmarkt und Sack. Ach, und dann noch die Mülltüte, aber die ist nicht voll geworden, sondern blieb schön leer. Nach dem Einräumen dann die Frage: Was mache ich mit den zwei Haufen, die ich nicht der Mülltüte überantworten wollte ??? Der Keller ist auf der to-do Liste zuletzt dran, kontraproduktiv, die zwei Haufen dort auch noch reinzustopfen. Also eine der praktischen blauen Taschen vom Schweden für den Flohmarkt und eine für den Sack (das geht zur Caritas, aber erst wenn der Keller…..) Die beiden Taschen einfach hoch getragen, aus den Augen aus dem Sinn. (Habe auch noch Pläne damit, so ist das nicht !)

(Ausmisten Tag 2)

Die Küche ! Meine ist immer ordentlich, darauf lege ich gesteigerten Wert, aber nach einem halben Jahr, obendrauf, ohjemine, das kennt wohl so jeder, das ist so eine Mischung aus Staub und Fett, die geht nur mit Lauge weg. Schrubben, ausräumen, Sachen finden, wo man a) nicht weiß wofür die sind, oder b) der Nahrungsmittelkette zuzuordnen sind, und deren Haltbarkeitsdatum weit überschritten sind. (Warum?) Da hilft nur der Müllsack von Tag 1, den habe ich so richtig gut vollgekriegt, nur weniges ist in der Abteilung Flohmarkt gelandet. Darf man sich von dem einen Teller trennen, den mit dem doofen Muster, den schon die Oma …. ? Ja man darf ! Und ich habe Entscheidendes über mich gelernt. 1. Ich habe ein Faible für Backoblaten (warum sonst habe ich 6 Pakete davon gefunden?) und 2. meine Mandelsitutation ist bis Weihnachten 2016 nicht in Gefahr und 3. ich habe wegen Punkt 1 und 2 schon vor, mein Kaufverhalten zu überdenken. Dass ich deshalb eine Lachattacke hatte, die bis weit in den Abend anhielt, zeigt mir, dass ich Schwächen habe, und darüber lachen kann. -> Verweis zum Freitagsfüller Punkt 2 !!!

Über das Ausmisten Tag 3 und 4 berichte ich später, ich genieße jetzt noch die Sonne! am Karfreitag, der bis jetzt noch nicht soooo schlimm war.

Es grüßt, diesmal ohne Foto

Claudia

 

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