Meine erste Pinata

Hallo ! Ich habe mit einer Freundin eine Pinata gebaut. Wir sind da ein bisschen blauäugig rangegangen, frei nach dem Motto: „Wird schon irgendwie“. Unsere selbstauferlegte Bedingung war lediglich, dass sie schwarz/weiß sein sollte. Wenn ich jetzt ganz ehrlich bin, sollte es eine Kuh werden. Die Pinata war nämlich ein Geschenk für eine Freundin, die am Samstag eine Black and White Party gefeiert hat und wie schon eine liebe Freundin sagte:“Ab 40 entscheidet es sich, Ziege oder Kuh.“ Jetzt ist eine Ziege nicht schwarzweiß, also musste die Kuh her.

Als wir nach stundenlangem, mehrere Abende dauerndes Bekleben des Luftballongebildes mit Zeitungsschnipseln, die in Kleister getunkt wurden, das Ergebnis betrachteten, war die Figur einer Kuh doch arg unähnlich. Aber egal. Die Figur wurde zunächst geweißt, schwarz bemalt und dann mit allen schwarzen Utensilien, die ich hier so herumfliegen habe, verziert. Das Endergebnis ist das hier:

pinataWir haben sie eine Kuhuhnd genannt. Das ist zusammengesetzt  aus Kuh, Huhn und Hund und rechtfertigt alles. Ich finde sie sieht sogar ein bisschen verrucht aus. :-) (Beachtet das Zahnpiercing…)

pinata front

Nun, das Befestigen einer Aufhängung fand ich am schwierigsten. Ich habe kurzerhand einen Hohlraumdübel in den Rücken gesteckt, und einen Haken eingeschraubt. Hängt.

Na, hing. Gestern Nacht dann wurde sie zerschlagen. In ihr schlummerten nicht nur Süßigkeiten, sondern auch Konfetti, diverse Tees, Lippenpflege und Proben. Dass sie heruntergefallen ist, und dann noch brutal am Boden liegend weiter malträtiert wurde, lag sicher nicht an der Befestigungsart, sondern daran, dass die Gastgeberin sie mit einem Besenstiel vom Haken geschleudert hat.

Mein Fazit: Das hat Spaß gemacht. Das Bauen und das Verzieren. Das Zerschlagen fand ich nicht gut, gehört aber dazu.

Danke an meine Freundin Claudia für das gemeinschaftliche kreative Tun.

Eure Claudia

 

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