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Blumenrock-Rums oder der Tag der fatalen Fotos

Hallo.

Ich habe mir heute ein Röckchen genäht, den sehr simplen Schnitt dazu findet ihr bei handmade-Kultur als free-book ->klick. Wie immer habe ich ein paar Details verändert. Und dann den Rock in nur anderthalb Stunden runtergenäht. Das Wetter ist super, also der Plan:

Ich ziehe das Teil an, fahre zu meiner Schwester und lasse mich von ihr fotografieren, damit ihr nicht immer Spiegelbilder anschauen müsst. 🙂

Gesagt, getan.

Hm das passende Oberteil habe ich noch nicht gemacht, wo ist denn das rote Top?, egal, dann nehme ich das rosafarbene, was mir meine Flohmarktmitstreiterin Ina geschenkt hat.

Und dann begann der Tag der fatalen Fotos. Ich stellte mir das alles ganz easy vor. Und das kam dabei heraus:

Rosenrock kritisch

Bild 1: Das rosa Top ist unvorteilhaft, der Rosenrock kommt nicht zur Geltung. Meine ganze Haltung drückt das aus.  Ich schaue nach unten, die Schwester drückt ab.

rosenrock kopflosBild 2: Ein Hund kommt uns in die Quere, mein Kopf fehlt. Ich stehe im Hohlkreuz. Der Rock kommt nicht zur Geltung. Gar nicht so wie ich wollte.

Rosenrock m.Bruno

Bild 3: schon besser. Das rosa Top ist immer noch unvorteilhaft (sollte die Schwester so etwas nicht sagen???) Hund und Frau gucken in die gleiche Richtung, das war aber nicht gewollt. Hund verdeckt Rock. Hm…..

Ich verzichte nun auf die anderen Bilder, die dort geschossen worden. Eins nach dem anderen waren die blöd.  Meine Schwester hielt die Kamera auch immer so komisch, und ich sehe gedrungen aus. Die Bilder des Mannes an ihrer  Seite waren wahnsinnig hell und so landete ich wieder vor dem Spiegel, diesmal mit rotem Top (ah, wesentlich vorteilhafter!)

Rosenrock

Nur leider ist das Bild völlig dunkel.

Sei’s drum. So habe ich meinen neuen easy-peasy Rock noch einmal ohne Frau fotografiert. Hier ist er:

Rosenrock alleine

Selbst das Foto ist zu dunkel und … aber man kann ihn gut erkennen, oder?

Dieser Tag geht jetzt in die Geschichte ein als der Tag der fatalen Fotos, und der Rock zu RUMS. Und ich auf die Couch. Ob ich den Rock mag, entscheidet sich wahrscheinlich erst morgen….

Bis dahin, eure Claudia

May I introduce….

… HANDMADE KULTUR !

Ich möchte euch heute ein Magazin für Selbermacher vorstellen. DIY ist das Schlagwort (wobei ich zugeben muss, dass ich eine kleine Weile gebraucht habe, bis ich DIY übersetzt hatte.)

DO IT YOURSELF ist die angesagte Devise.

Da ich das doch schon eine ganze Weile mache, und nicht erst seit gestern, bin ich immer auf der Suche nach einer guten Zeitung, einem guten Magazin, welches einem nicht ein x für ein u vormacht.

Nun bekam ich die Gelegenheit, ein Heft zu bekommen und hier vorzustellen. Ich habe eine mail an handmade Kultur geschrieben und es war innerhalb von zwei Tagen bei mir. Ich gebe zu, das ist jetzt schon bestimmt 3 Wochen her, aber ich wollte so gern das Richtige schreiben, und vorher war mein Kopf nicht frei.

Ich bekam dieses Heft hier:

titel handmade kulut

und ich muss sagen, es ist schon allein vom Papier her hochwertig. Nicht so schlabbelig und fludderig wie andere, gleichpreisige Magazine gleichen Genres.

Auch das Inhaltsverzeichnis lädt zum weiteren Stöbern ein. Es ist übersichtlich, und die Fotos machen neugierig.

IMG_2405

Zum Inhalt kann ich nur sagen, es handelt sich um eine gut gelungene Mischung aus Projekten zum Selbermachen, und es handelt sich nicht nur um Handarbeiten im klassischen Sinne wie Stricken, Häkeln und Nähen, sondern auch andere Projekte wie z.B. eine Lampe zum Selberbauen werden vorgestellt.

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Man findet wirklich viele Anleitungen bzw. Anregungen. Das Nähen kommt hier aber nicht zu kurz. Einige Schnittmuster kann man kostenlos downloaden, bei anderen Projekten findet man die Schnittmuster hinten im Anhang. So, nun etwas dazu:

Wieviele Hefte mit Schnittmuster im Anhang habe ich schon gekauft? Hunderte. Ich habe reichlich Erfahrung gesammelt im Heraustrennen von Zusatzmaterial. Oft ist die Perforierung nicht gut, und man kann noch so vorsichtig sein, ratsch, Riss im kostbaren Muster. Hier ist eine Perforierung angebracht, die relativ gut ist, das Muster ließ sich problemlos heraustrennen.  Und das Beste: Das Muster ist 1:1 abedruckt. Man muss nichts vergrößern oder verkleinern, einfach heraustrennen und ausschneiden. Finde ich prima.

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Jetzt lasse ich nur noch zwei Bilder für sich sprechen, es handelt sich hier um schöne Projekte zum Nacharbeiten, die auch tatsächlich realisierbar sind und nicht so nach dem Motto: ach, das ist ja nett, aber was soll ich damit?

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So, jetzt bin ich fast am Ende des Beitrages. Mein Resümee: Ich finde die Zeitung gut. Nicht alles ist mein Geschmack, aber das ist ja persönliches Empfinden. Ich habe zwei Teile nachgearbeitet, es klappt. Man sollte aber schon knowhow haben, wenn man sich an beispielsweise das dort nachzuarbeitende Portemonnaie oder die Tasche vom Foto oben wagt. Für Nähanfänger sind die Projekte nicht geeignet. Aber mir gefiel das Magazin so gut, dass ich es direkt abonniert habe.

Das ist dann in die Hose gegangen, ich habe nicht das aktuelle Heft zugesandt bekommen, sondern Ausgabe 4/2013. Hm, als ich dann eine mail schickte, habe ich prompt Antwort bekommen, und ich kriege anstandslos das aktuelle Magazin zugeschickt.

Das bedeutet, dass ich jetzt zwei gleiche Ausgaben habe. Und eine davon kann einer von euch haben:

Hinterlasst mir doch einen Kommentar, und dann braucht ihr noch ein bisschen Glück. Wenn nämlich mehrere Leute kommentieren, dann verlose ich das Heft. Das ist jetzt geöffnet bis nächsten Mittwoch, 23:59 Uhr.

Bis dann, Claudia